Man geht davon aus, dass die Geige im frühen 16.Jahrhundert in Italien entstand. Sie scheint von zwei mittelalterlichen Instrumenten, die mit dem Bogen gespielt werden, abzustammen. Ein direkter Vorläufer aus der Renaissance ist die Lira da braccio und ist mit der Violine verwandt.

Der die Norditaliener Gasparo da Salò und Giovanni Maggini waren sehr bekannte frühere Geigenbauer. Antonio Stradivari und Giuseppe Guarneri aus Cremona, sowie Jacob Stainer aus Österreich waren es dann im frühen 18ten Jahrhundert. In der zweiten Hälfte des Jahunderts begann aber der Zerfall des Geigenbaus, da die Nachfrage danach stig innert kurzer Zeit mehrere Geigen zu bauen. So mussten Lacke gefunden werden die schneller trocknen können, was aber zur Folge hatte das die Qualität betraf. So wurden Lacke benutzt die nie mehr wie früher waren. Das hat zur Folge das die wirklich guten Geigen aus der klassischen Epoche stammen. Die hielten aufgrund der guten Qualität über 200 Jahre.

Zur Geige kam es durch Versuche die Violine besser klingen zu lassen. Die Violine an sich hat sich aber nicht verändert. Die Geige wurde von der höheren Gesellschaft zuerst nicht anerkannt. Als sie dann aber Verwendung in der Oper Orfeo von Claudio Monteverdi durch den französischen Königs Louis XIII fand hob sich ihr Ansehen.

Durch ausgedehnte Tourneen von berühmten Geigenvirtuosen wurde die Geige dann im 19ten Jahrhundert bekannt. Aufgrund wachsender Umweltverschmutzung und das man die gefällten Bäume nicht mehr flössen kann, wurde der Geigenbau negativ beeinflusst, da es die Qualität des Holzes beeinträchtigt.

Trotz allem hat sich die Werkstatt der Geigenbauer kaum verändert. Es sind immer noch die gleichen Werkzeuge wie Hobelbank, Sägen und Hobelmeissel. Beim Holz achtet der Geigenbauer immer darauf die bestmöglichste Qualität zu bekommen. Einige Holzsorten können rechte klangliche Versager sein. Zwei Holzarten wie Rottanne und Ahornholz, sowie Ebenholz, Palisander oder Buchsbaum für die Wirbel und Saitenhalter.