Kultfiguren im Poker – Das sind die drei kultigsten Pokerspieler der 80er und der 90er

Poker begeistert Spieler auf der ganzen Welt und mehr als nur ein Trend. Schon lange gibt es einen richtigen Hype rund um das Texas Holdem Game und alle seine anderen Formen. Doch lange bevor es Texas Holdem Poker online gab, spielten noch echte Menschen in großen Turnieren gegeneinander. Natürlich wollten alle nur den Pott gewinnen, aber es gab auch einige Kultfiguren die bis heute unvergessen sind. Die meisten davon sind Amerikaner, was wenig verwundert. Ist doch der Poker in Texas quasi erfunden worden. Die drei kultigsten Spieler der 80er und 90er Jahre sollen hier einmal näher vorgestellt werden. Bis heute haben sie ihren Ruf behalten und gehören noch immer zu den besten Spielern der Welt.

Billy Boyd – US Amerikaner

Über Billy Boyds Leben ist nur wenig bekannt. Grund hierfür ist, dass der eher scheue und zurückhaltende Spieler im Laufe seiner Karriere viel erreicht, aber nur wenig gesagt hat. Boyd war ein Five-Card-Stud Spezialist und wohl der erste Spieler überhaupt, der es zu einem weltweiten Ruf gebracht hat. 1981 wurde er für seine Leistungen und für sein Engagement für den Poker-Sport in die Hall of Fame des Pokers aufgenommen. Geboren wurde Boyd im vergangenen Jahrhundert, genauer im Jahr 1906. Nach einer vielseitigen und abwechslungsreichen Karriere entdeckte er schnell das Poker-Spiel für sich und entwickelte sich zu dem Spieler, der bis heute unvergessen ist. Er war ein Kind der Glücksspielszene und lange Jahre in verschiedenen Casinos als Manager, Kartengeber und Verwalter tätigt. Sein bekanntestes Engagement dürfte im Jahr 1983 im Golden Nugget Casino gewesen sein. Dort trug er maßgeblich zur Verbreitung des Omaha Hold´em bei und wurde so einer der Mitbegründer des modernen Poker. In seiner Karriere gewann Boyd zahlreiche Turniere, Preise und viel Geld und verstarb letztlich im Jahre 1997 in seiner Wahlheimat Las Vegas.

Bobby Baldwin – US Amerikaner

Bobby Baldwin gehört zu den noch lebenden Legenden dieses Spiels. Einst galt er als riesiges Talent, später als ausgezeichneter Spieler und bis heute ist er eine der besten Pokerspieler der Welt. Als professioneller Spieler ist Bobby Baldwin fast jedem Fan von Poker ein Begriff. Seine ruhige Art, aber auch seine Gewitztheit und seine undurchschaubaren Strategien machen ihn zu einem Meister seines Fachs. Dabei ist Bobby ein wahres Wundertalent und auch Abseits des Pokertischs ein wahrer Tausendsassa. Er ist ein begeisterter Fan von Billiard und spielt auch hier ähnlich, wie beim Poker. Er dürfte einer der wenigen professionellen Spieler sein, nach dem ein eigener Raum im weltberühmten Bellagios benannt wurde. In Bobby´s Room können heute Spieler aus der ganzen Welt ihr Können an einem der Tische beweisen und vielleicht sogar den Jackpot knacken. In seiner Karriere gewann Bobby Baldwin die Worldseries of Poker, und zahlreiche weitere Turniere. In Amerika ist er aber nicht nur als exzellenter Poker-, und Billiard-Spieler berühmt. Sein soziales Engagement, sowie seine Begeisterung für Menschen und ihr Leben machen ihn zu einem der beliebtesten Superstars des Pokerspiels. Neben seiner Karriere als professioneller Spieler ist Baldwin als Manager für verschiedene Erholungsressorts und als Berater für diverse Casinos in Amerika tätigt.

Chris Björin – Schweden

Zugegeben, Chris Björin ist außerhalb Schwedens nur wenig bekannt. Auch in seiner eigenen Heimat ist er nie der Bestandteil der Klatsch und Tratsch Presse, auch sieht man ihn nie im Fernsehen und er gibt auch keine Interviews. Vielleicht trägt auch genau dieses Verhalten zu einem Kultstatus bei, denn diesen hat er bei den Pokerfans auf der ganzen Welt schon längst erreicht. Er ist einer der wenigen Profis, die ihren kompletten Lebensunterhalt durch das Spiel selbst bestreiten können. Mittlerweile hat der findige und als hart spielend geltende Schwede über 5 Millionen US-Dollar in Turnieren und Events gewonnen. Damit ist er unangefochten der wohl am besten verdienenste Poker-Spieler aller Zeiten. Dabei sieht man ihn während des Turniers, und danach fast überhaupt nicht. Vielleicht ist diese verdeckte Art auch Teil seiner Strategie. Denn während die anderen Stars im Rampenlicht stehen, kann Chris Björin einfach still und leise sein Ding durchziehen und den Pot an sich reißen. Doch es gibt auch einen Wehrmutstropfen in seiner Karriere: Während er als Spieler in Europa eine feste Größe ist und als einer der besten Spieler des europäischen Kontinents gilt, ist er in der World Series noch weitestgehend unbekannt und hat diesen Titel im Laufe seiner Karriere noch nie gewonnen.

Es gibt noch viele weitere interessante Charaktere

Natürlich sind diese drei Spieler nur eine kurze Übersicht über die vielen tollen und interessanten Spielertypen. Aber eines haben sie alle auf jeden Fall gemeinsam: Sie sind die besten ihrer Zunft und haben, zumindest im Poker, schon jetzt Unsterblichkeit erlangt. Sie werden auch noch in der Zukunft das sein, was sie schon in der Vergangenheit waren: Vorbilder und Botschafter für das Poker-Spiel und die Stars der Glücksspielszene. Mit ihren Strategien, ihrer Konzentration und ihrer Flexibilität haben sie neue Maßstäbe gesetzt und sich einen Platz in der Weltrangliste des Pokers verdient.

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