Talkshows: Wer ist der Vater?

Erinnert sich noch jemand an die erste Show von Hans Meiser, Arabella Kiesbauer, Ilona Christiansen oder Britt? Nein? In den 90er Jahren waren das bekannte deutsche Fernsehgrößen. Beinahe täglich wurde eine neue „erste Show“ von immer neuen Gesichtern gestartet. Hans Meiser, der Vater der ersten täglichen Talkshow, hatte zu Spitzenzeiten starke 40 Prozent Marktanteil. Keine schlechte Leistung für Trivialunterhaltung am Nachmittag. Auch wenn „Britt“ die erste Show war, die ihren Kandidaten die (damals noch recht teuren) Vaterschaftstests spendierte und die Ergebnisse dann vor laufender Kamera präsentierte, waren die meisten Themen, die beim Nachmittagsklatsch durchgekaut wurden, durchaus harmlos. In jeder Talkshow ging es meist um die kleineren und größeren alltäglichen Probleme von mehr oder weniger normalen Menschen. Hatte man die erste

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Telekolleg: Das Fernstudium von damals

Früher war vielleicht nicht alles besser, aber zumindest anders. Wer heute seinen Briefkasten (egal ob den vor der Haustür oder den elektronischen) öffnet, findet höchstwahrscheinlich mit schöner Regelmäßigkeit den ein oder anderen Werbeprospekt von verschiedenen Lerninstituten. Zumindest dann, wenn man sich auf die eine oder andere Art schon einmal für das Thema Weiterbildung interessiert hat. Früher schaltete man einfach den Fernseher ein und was kam? Genau, der Telekolleg. Sozusagen das Fernstudium der 70er und 80er. Wobei man dem Format damit sogar ein bisschen Unrecht tut, denn in Bayern und Brandenburg wird diese Weiterbildung bis heute, allerdings in leicht abgewandelter Form, als TelekollegMultiMedial, angeboten. Mit Strickpullover, Hemd und Seitenscheitel Doch mal ehrlich, wenn man an dieses Format denkt, dann kommt einem

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Wo ist der Lotto-Kult hin?

Als ich jetzt am Samstag die Ziehung der Lottozahlen im Fernsehen allein zu Hause verfolgte, da merkte ich, wie sehr die Welt der Lottoziehung sich im Laufe der Jahre verändert hat. In der Vergangenheit haben wir mit der gesamten Familie vor dem Fernseher versammelt gesessen, um die Ziehung live zu verfolgen. Was ist also in den Jahren geschehen? Smartphone & Co ersetzen immer mehr den Fernseher Natürlich hat fast jeder Haushalt noch immer ein Fernseher, wo gerne Blockbuster oder das große Fußballspiel geschaut werden, denn die Optik ist mit einem mobilen Endgerät nicht zu ersetzen. Kleinere Sendungen hingegen werden immer häufiger am Laptop, PC oder Tablet und Smartphone verfolgt. Wer einmal online navigiert, für den ist die Abfrage der Lottozahlen

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Ab wann ist das Programm im TV Kult?

Wir alle kennen die Aussage, wenn etwas als Kult oder kultig bezeichnet wird. Dabei kann es sich um alles mögliche handeln, ganz egal ob Gegenstände oder Personen. Viele Klamotten von früher werden beispielsweise heutzutage als Kult bezeichnet, genauso trifft dies auf einige Automarken zu. Auch in der digitalen Welt gibt es immer mal wieder kultige Dinge. So haben schon einige Sendungen Kultstatus im Fernsehen erreicht. Doch was braucht ein Fernsehprogramm, um Jahre später noch als kultig bezeichnet zu werden? Und was genau hat es mit der Bezeichung Kult eigentlich wirklich auf sich? Wann wird etwas als kultig bezeichnet? Das Wort Kult steht für eine verehrungsvolle, unkritische Haltung gegenüber einer Person oder Sache. Umgangssprachlich ausgedrückt ist etwas kultiges nicht zwingend etwas

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Homeland – Jetzt schon Kult

Kabel 1 strahlt bereits seit 10. Juli 2015 die vierte Staffel der erfolgreichen Thrillerserie „Homeland“ aus. Zur gleichen Zeit wird in Berlin bereits an der fünften Staffel gedreht. 5 der bekanntesten US-Präsidenten hörte man bereits im Vorspann von Homeland, aber nur einer (Barack Obama) war von der Serie so begeistert, dass er sich die komplette DVD-Box kaufte. 3 Briten spielen in der Serie Amerikaner. Amazon.de Widgets

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11 Jahre sowas wie Nachbarn: Diese Drombuschs

Von 1982 bis 1993 lief im ZDF die Familiengeschichte der Drombuschs. In insgesamt 39 Folgen wurde gezeigt, mit wie vielen Schicksalsschlägen diese Darmstädter Familie zu kämpfen hatte. Viele Stars fingen in dieser Serie als Jung-Schauspieler ihre Karriere an. Die Eltern in dieser Serie betreiben ein Antiquitäten- und ein Teegeschäft. Mit einem Hauskauf übernehmen sie sich finanziell, zu allem Unglück stirbt auch noch der Vater. Nun muss Mutter Drombusch mit aller Kraft die Probleme lösen und die Kinder großziehen. Unterstützt wird sie dabei tatkräftig von „Onkel“ Ludwig, der ihr immer treu zur Seite steht. Mit Problemen, die die Kinder in der Pubertät haben und ihren Eltern machen, den finanziellen Problemen, wenn das Geschäft nicht läuft oder der Hauptverdiener ausfällt, konnten sich

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