Das waren auch die 70er: Die erste Ölkrise und was das mit der Sommerzeit zu tun hat

Im Herbst 1973 drosselten die OPEC-Länder als Folge des Jom-Kippur-Krieges die Ölfördermengen um 5%. Dies hatte für alle westlichen Länder einen solch drastischen Preisanstieg zur Folge, dass zu dringenden Sparmaßnahmen nicht nur geraten wurde, es wurde in Deutschland von der Regierung sogar geregelt. Diese Preise waren sofort um 70% angestiegen, im Laufe der Zeit steigerte sich dies auf fast 400%. Es zeigte den Industriestaaten deutlich, dass sie abhängig waren von den OPEC-Ländern. Die zweite Ölkrise traf uns 1979/1980. Dieses Mal war der Golfkrieg der Anlass und die Preise stiegen wieder einmal um ca. 90%. Als Autofahrer frage ich mich heute noch, ob der Preis jemals wieder niedriger wurde, aber das ist sicher ein subjektives Empfinden. Endlich Führerschein und eigenes Auto

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Sooooooo schöööööön – Die Dornenvögel

Der Vierteiler „Die Dornenvögel“ nach dem gleichnamigen Roman der Australierin Colleen McCullough war schon spannend bevor er in Deutschland ausgestrahlt wurde. Inhalt: Der wegen Ungehorsam gegen die Kirche nach Australien strafversetzte katholische Pater Ralph de Bricassart ist sehr ehrgeizig und möchte es in der kirchlichen Laufbahn weit nach oben bringen. Mary Carson, eine durch Erbe reich gewordene Großgrundbesitzerin, holt die arme Familie ihres Bruders Paddy Cleary zu sich und lässt sie für sich arbeiten. Die schöne Tochter ihres Bruders, Meggie, verliebt sich bereits als Kind in den Pater und verehrt ihn glühend. Aus Neid und Missgunst vermacht Mary Carson nach einer Zurückweisung durch Pater Bricassart am Abend vor ihrem Tod ihr Vermögen nicht der Familie ihres Bruders sondern der katholischen

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Kultstadt Berlin

Berlin ist eine Metropole, die International große Beachtung findet. Jedes Jahr zieht es Künstler aus aller Welt in die Stadt – viele von ihnen bleiben länger oder haben sich im facettenreichen Berlin niedergelassen. Dadurch wurde die Stadt im Laufe der Jahrzehnte zu einem künstlerischen Mekka, dem selbst die Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg nichts anhaben konnte. Im Gegenteil, vielleicht war dies einer der Impulse, die Berlin zu dem macht was sie heute ist. Geteilt und doch vereint Berlin in den 70er Jahren war geprägt von gediegener Bürgerlichkeit, die langsam in eine Aufbruchsstimmung umschlug. Noch immer war der wohl berühmteste Satz von Kenedy: „Ich bin ein Berliner.“ in den Köpfen der Menschen, der sie langsam zu beflügeln schien. Die biedere Idylle

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TV-Kult der 80er: Dallas und der Denver-Clan

Dallas lief in der ARD von 1978 bis 1991. Denver lief im ZDF von 1982 bis 1989. Beide Serien waren sogenannte Seifenopern, also eine wöchentliche Sendung, die endlos weitergedreht wird. Bei Dallas dreht es sich um die Familie Ewing, die in Dallas lebt, sehr reich wurde mit Öl und eigentlich alle Probleme außer Geldnot hat. Wer erinnert sich nicht an den Bösewicht J.R., der Allen und Jedem den Krieg ansagte, der ihm im Wege war, wenn es um das Geschäft ging? Intrigen, Boshaftigkeiten sogar Auftragsmorde waren an der Tagesordnung. Alles, was dem „Normalmenschen“ nicht erlaubt war, wurde eingesetzt, um eigene Ziele zu erreichen. Das dabei J.R.s Serienfrau Sue Ellen dem Alkohol verfiel, war nur eine kleine Nebenerscheinung. Amazon.de Widgets

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Was 2 Musicals mit den 70ern zu tun haben

Jesus Christ Superstar Als im Oktober 1971 die Uraufführung des Musicals Jesus Christ Superstar in New York stattfand, ahnte niemand, dass dies ein weltweiter Erfolg werden sollte. Zwei Teenager, die kaum einer kannte hatten sich zusammengeschlossen, um eine – wie sie es nannten – Rockoper zu schreiben. Diese beiden unbekannten Teenager hießen Andrew Lloyd Webber, der die Musik schrieb, Tim Rice zeichnete für die Texte verantwortlich. Die Geschichte, um die es in dieser Rockoper geht, beschreibt die letzten sieben Tage im Leben Jesu Christi (Passion Christi) aus der Sicht des Judas. Judas sieht in Jesu Christi jedoch weniger den Sohn Gottes, sondern eher als Kämpfer gegen die römische Besatzung. Schon wegen des Inhalts wurde dieses Musical in Südamerika nicht aufgeführt,

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Frank Mill und das Nicht-Tor des Jahrhunderts

Am ersten Spieltag der Saison 1986/87 musste Borussia Dortmund beim amtierenden Meister Bayern München im Olympiastadion antreten. Es war das erste Spiel, welches Frank Mill nach seinem Wechsel von Borussia Mönchengladbach für Dortmund bestritt. Die Transfersumme hatte, für damalige Verhältnisse durchaus beachtliche 1,3 Millionen D-Mark betragen. Und dann stand auch noch als erstes Spiel ein Auftritt bei den Bayern im Olympiastadion an. Gerade in solchen großen Spielen will man es als Neuankömmling besonders gut machen. So dachte wohl auch Frank Mill am 9. August 1986 als er das Spielfeld in München betrat. Das ungläubige Staunen nach dem Schuss Das erste Spiel der Dortmunder Borussia mit Frank Mill war zugleich das erste ohne Eike Immel. Dies ist insoweit entscheidend, als mein

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